Zwielicht...

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Zwielicht...

Beitragvon Aschenfall am Mo 28. Dez 2009, 21:25

Die Idee kam mir heute Abend als ich nach 5 Bewerbungen etwas an Wow dachte. 2 Stunden später war das hier geschaffen und ich stelle es einfach mal hier online *g*
Ich bitte Rechtschreibfehler und/oder Grammatikalische Feinheiten die übersehen wurden zu ignorieren. Ich bin etwas Müde und habe schon viel Geschriebenm aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem

„Hier bist du also…“
Er schlug die Augen auf. Wieder war es diese Stimme gewesen, vor der er sich so gefürchtet hat. Er war stark…so stark wie die Zukunft es gebracht hätte. Teridax von Aschenfall lag Hilflos und gebrochen in dieser Art von Kammer. Tausendmal hat er sich hier umgeblickt, tausendmal hatte er gesehen wie Landschaften vorbeizogen, Nacht zu Tag, Sonne zu Regen und Sommer zu Winter wurden. Er hatte die Erinnerung gesehen. Wie er stark wurde, wie sein Vater ihn die Schattenmagie lehrte, wie er ihn entführe, wie aus Blut und Fleisch eine Kopie von ihm geschaffen wurde, wie er im Kerker verrottete, wie er freikam, wie er die Magie studierte, wie er zu den Seelen kam, wie er Freunde und Gegner fand und seine erste Nacht mit Synea… Er seufzte, so war er doch schließlich gefangen und nur noch an diese Erinnerungen gebunden.
Dann sah er zu der „Decke“ über sich. Sie war wie ein endloser Schwarzer Strudel, welcher langsam die Bilder der Erinnerungen um ihn wirbeln ließ. Dort, tief in der schwärze des Strudels, sitzt der Quell des Übels und mit den Erinnerungen Quälte er den Magier , erinnerte ihn an das was er hatte und hätte haben können.
Die Stimme die er gerade vernommen hatte machte viele seiner Befürchtungen zu Wahrheiten. War es zu Spät? Sollte er auf ewig hier verbleiben?
„Ein letzter Versuch“ murmelte Tahu zu sich selbst während wieder etwas Hoffnung in seine Brust quoll und er den Gedanken an die Stimme zur Seite schob. Vielleicht würde er sich diesmal befreien können. Vielleicht würde er sich retten können.. Der Magier erhob sich und wanderte in die mittigste Position die er in dem Raum fand und begann sich zu konzentrieren. Es kribbelte in seine fingern und die Arkanen Mächte stoben wie Blitze aus seinem Körper und umgaben das Bild des Menschen voll und ganz. Er presste seine Fingerkuppen aufeinander und dachte an all das was er gelernt hatte, all das was Real gewesen war, doch dachte er auch an das was er geworden war, oder besser, was aus ihm geworden wäre. Seine Finger trennten sich quälend langsam auseinander und ließen Mächte in allen Farben und Formen der Magie ausbrechen. Er blickte nach oben in den endlos tosenden Wirbel. Sein Gesicht verzerrte sich zu blankem Hass und in einem wutendbrannten Schrei schleuderte er jedes Feuer, jedes Eis und jede Arkane Form die er geschaffen hatte auf den Strudel zu. Erst stießen die bunten Blitze an den Rändern der dunkeln Formation ab und dann verblassten sie in den ewigen Kreisbewegungen. Teridax ließ seine Schultern sinken als…
„Du lernst es nicht oder?“
Tahu zuckte zusammen und blickte sich um, dann hoch in den Abgrund. Er konnte nichts erkennen und als es nach einer Weile wieder sicher schien, fing die Luft zum knistern an.
Direkt vor den Augen des Menschen materealisierte sich ein violetter Fleck und schoß ausseinander. Er formte sich zu einer großen humanoiden Gestalt, welche jedoch vollkommen von Schatten umschlossen war. Dort wo die Augen sein sollten glühten zwei scharlachrote Iris düster und Geheimnisvoll unter den Schatten. Tahu konnte zwar kein Gesicht unter den dichten schwarzen Schemen erkennen, doch so wusste er, dass das Wesen vor ihm die Zähne zu einem teuflischen Grinsen fletschte. „Jetzt nicht den Mut verlieren“ dachte Teridax, welcher wie gelähmt von der Kreatur erstarrt war.
„Du willst also dein Leben wieder? Gut, dann zeige mir wie du mit dieser Vvorhersehbaren naiven Magie mich Schlagen kannst, Magister.“
„Ich werde dich und deine Schatten zurück in den Nether bannen!“ fasste sich Tahu neuen Mut und wiederholte Beschwörungsformeln leise in seinen Gedanken
„Dieser Kampf wird kurz“ murmelte der Satten und es sah so aus als ob er sich gelangweilt die Haut auf den Fingernägeln zurückschob.
„Ja für dich Monster…“ murmelte Tahu und fasste die erste Beschwörungsformel. Doch er kam nicht dazu sie zu vollenden. Plötzlich dachte er an gar nichts mehr und sprang nur noch wild um sich herum, ließ sich von selber auf den Boden stürzen und lauschte wie bei einem Sturz seine Nase laut knackte. Obwohl er nicht denken oder Handeln konnte, so spürte er den Schmerz seines Gebrochenen Nasenbeines deutlich und wimmerte tief in seiner Seele. Das heiße Blut rannte über seinen Bart und seine Lippen die er nicht bewegen konnte. Was war hier los! Er hatte sich gefasst und seinen Geist gestärkt. Er war gefangen gewesen und zwar in seinem eigenen Geist. Dieser Schemen, war tatsächlich ein Rabenpriester des Schattens, welcher alleine durch Dedanken des Feindes handelte. Der Geschmack von Blut und ein stich ins einem Kopf ließ ihn aus seinen wiedererlangen Gedanken fallen. Erst keuchte Teridax, dann schrie er. Die Schmerzen in seinem Kopf waren so betäubend das er sich gewünscht hätte zu sterben er weinte und strampelte wie ein Kind das seine Mutter misste. Der Priester über ihn lachte verzerrt, lange würde Teridx weder diesem Lachen noch seinen Schmerzen stand halten können. Er hatte seinen Feind unterschätzt und jetzt büßte er dafür. „W-Wer ist du?“ Entglitt es Tahu mit letzten Kräften.
„Ich bin das was die Zukunft über mich bringen wird. Ich bin das Zwielicht.
Ein Schmerz durchdrang Tahus Schädel und als er merkte wie das Blut auf seinen Lippen aufhörte zu Schmecken, gab er sich der kalten Berührung des Todes hin und blickte dem warmen Licht entgegen.

„Schade, ich hätte mehr erwartet“ Dachte sich der Schatten und stieß mit dem Fuß in die Leiche vor seinen Füßen. „Dann wollen wir den letzten Rest beseitigen“ murmelte der Schemenhafte Mensch und schnipste mit den Fingern. Der Raum der Erinnerung verblasste, und hinterließ nur violette Dunkelheit welche aus dem Strudel über ihn wirbelte. Aus dem Wirbelsturm der Schatten traten zwei weitere Schattenhafte Gestalten, welche aber eindeutig erkennbar waren als wunderschöne perfekt Proportionierte und Gesichtslose Frauen. Sie schmiegten sich um den großen Menschenartigen Schemen, welcher gerade den Magier ermordet hatte und lagen seine Arme und Beine um ihn, während ihr in der Luft schwirrendes Haar sich um den mutmaßlichen Kopf umspielten. Der Mörder nickte nur auf die Leiche vor ihm und die beiden weiblichen Geschöpfe stürzten wie auf Kommando über ihn als ob sie das tote Fleisch verzehren würden. Die Frauen verblassten und nur dunkles blieb auf der Leiche zurück. Der große Schemenhafte Mensch blickte Schweigend über das Bild, bis die Schatten sich von der Leiche lösten und sich mit denen der Gestalt des Mörders vereinten. Er zog aus den Tiefen seiner Dunkelheit einen Krautstängel und legte ihn dort an, wo sich wohl die Mundwinkel befanden. Die Schatten, die den Stängel umgaben wirbelten wie von einem Wind erfasst zurück und gaben das in Papier gewickelte Kraut frei, was erkennen ließ das die Kreatur wirklich einen Mund besaß. Er streckte einen von Schatten bedeckten Arm aus und schnipste. Es erschien eine winzige Flamme und noch bevor die Schemen das Feuer ersticken konnten, hatte er den Stängel Angezündet und rauchte genüsslich. Er zog kräftig und stieß aus dem sichtbaren Lippenpaar den Rauch aus.
„Zum Anzünden reicht deine Energie ja noch...Hätte nicht gedacht das ich so schwach war.
Und so versiegten die Schatten um die Kreatur und gaben einen Menschlichen Körper frei. Erst als der letzte Rest der Dunkelheit in seinem Körper verschwunden waren beugte sie sich über die Leiche und das Gesicht mit den roten Augeniris musterte den Verblichenen. Er musterte seinen eigenen Körper. Und mit der Gewissheit das die Magie verschwunden war, verließ der Schatten in Teridax diesen trostlosen Ort seiner Seele. „ Nun werde ich herrschen“, dachte er, “Nun wird die Zeit des Zwielichts anbrechen. Ich bin Tahu das Zwielicht!“

Exordius schreckte aus dem Traum auf und sah wie kleine violett-schwarze Kringel in der Luft über ihn verblassten. „Bruder….was ist nur passiert“ murmelte er als er sich zu der eLfe neben sich wandte, an sie drückte und versuchte weiterzuschlafen.


Ooc: Gerne können auch andere Seelen diesen Traum haben. Teridax ist sehr Schizophren und seine Schattenseite zeigt gerne wer und was er ist. Und sie will auch verdeutlichen das der Magier in Tahu Tod ist. Ihr dürft also gerne etwas darüber schreiben. Ich hoffe euch hat dieses kleine Getippsel gefallen, ich war jedenfalls begeistert von der Idee.
Gruß
Aschenfall
Der Weg ist das Ziel....ich glaube ich habe mich aber verlaufen
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Aschenfall
 
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