[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/bbcode.php on line 472: preg_replace(): The /e modifier is no longer supported, use preg_replace_callback instead
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/functions.php on line 3391: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /includes/functions.php:2922)
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/functions.php on line 3393: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /includes/functions.php:2922)
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/functions.php on line 3394: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /includes/functions.php:2922)
[phpBB Debug] PHP Notice: in file /includes/functions.php on line 3395: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /includes/functions.php:2922)
Die Schrifthallen der Freien Seelen • Thema anzeigen - Inneres Feuer - Mabokis Weg

Inneres Feuer - Mabokis Weg

Ihr wollt eure Geschichten und Künste zur Schau stellen? Hier ist der passende Platz dafür

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Maboki am Sa 20. Sep 2008, 14:15

es geschah nichts

Maboki hatte es wieder und wieder versucht. Er wollte schon aufgeben, aber seine Gefährten liessen ihn nicht. Am wenigsten Zhuluea. Sie verstand vielleicht nicht genau, was Maboki versuchte, aber ihr Blick verriet, daß sie sich nichts sehnlicher wünschte, als das der Fluch von ihm schwand. Die Idee war sicherlich eine Gute. Wenn Maboki vom Feuer beherrscht wird, konnte dann nicht das Wasser entgegen gesetzt wirken? Deshalb ist Maboki so erpicht darauf gewesen, den Stein zu finden. Deshalb ist Maboki so erpicht darauf gewesen, mit dessen Hilfe einen Wasserelementar zu beschwören, welcher direkt dem alten Gott Neptulon unterstellt war.
Maboki wirkte kraftlos. Der Tag war schon lange der Nacht gewichen. Der blutrote Himmel war längst wieder dem vertrauten schwarz gewichen. War längst wieder voller bekannter Sterne. Es schien, als sei wenigstens für heute das Blutvergiessen vorbei. Wirkte der großgewachsene Magier vor kurzem noch voller Elan, so wich der Elan in seinen Augen purer Resignation.
Im Hintergrund diskutieren Blixa, Mordun, Cinmaugara und Wuckwack darüber, warum es nicht funktionieren konnte. Woran es lag, konnte Maboki nicht erklären, und er war auch zu müde, um darüber nachzudenken. Pure Resignation. Die Formel stimmte. Das wußte Maboki. Es war der richtige Stein, das spürte Maboki. Und es war der richtige Ort. Was sagte Rothal? "Es ist wie mit den Gezeiten. Vielleicht ist es nicht die richtige Zeit. Vielleicht dauert es ein paar hundert Jahre, bis die Macht des Ortes oder die des Steins stark genug sind." Solange wollte und konnte Maboki nicht warten. Auch, wenn ein paar Hundert Jahre keine lange Zeit für einen Draenei waren. In Gedanken versunken bemerkte Maboki nicht, wie sich langsam die Gruppe auflöste. Pure Resignation.
Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse
- Flamme bin ich sicherlich.
Benutzeravatar
Maboki
 
Beiträge: 383
Registriert: Mi 26. Dez 2007, 12:13

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Maboki am Sa 20. Sep 2008, 14:30

Maboki saß in Nagrand. Auf seinem Felsen. Und wie immer, wenn er dort war, dachte er nach. Die Resignation ist fast einer Gleichgültigkeit gewichen. Fast. Irgendwie wollte er sich damit nicht abfinden. Es war wohl nicht die richtige Zeit dachte er sich, nochmal über Rothals Worte nachdenkend. Maboki schaut einem Schwarm kleiner Vögel nach. Ihr habt es gut, dachte er. Ihr verweilt solange an einem Ort, wie es nötig ist. Und wenn es die Umstände fordern, fliegt ihr einfach weiter. Und ihr könnt das vergessen, was vorher war. Ihr breitet eure Flügel aus und schlagt die Vergangenheit weg. .
Der Draenei schaute dem Schwarm noch einige Zeit zu, dann fasste er eher unabsichtlich an seine Tasche. Verwundert über das, was er fühlte, stand er auf. Er griff in die Tasche und zog ein kleines Fläschchen heraus. Er selbst war ein Meister der Tränke, aber er konnte sich nicht erinnern, diesen Trank zubereitet zu haben. Dann fiel es ihm ein. Sinjia hatte diesen geschickt. Und der Goblin, welcher ihm den Trank überreichte, hatte es tatsächlich geschafft, den Trank unversehrt abzugeben. Sicher versiegelt. Vollkommen gefüllt.
Was waren die Worte von Sinjia in ihrem Brief? "Er zeigt vielleicht dein Innerstes". Ein Versuch war es wert. Maboki brach vorsichtig das Siegel und schnupperte daran. Er verzog sein Gesicht. Angenehmen Duft stellte er sich definitiv anders vor. Er haderte damit, dieses Gebräu zu trinken. Es stank wirklich widerwärtig. Aber würde Sinjia ihm etwas Böses wollen? Nein, ganz sicher nicht. Sicher, wie war alles andere als erfreut über die Streifzüge gegen die Horde, die Maboki noch immer ab und an durchführte - kleine Nadelstiche gegen die, die soviel Leid gebracht hatten. Dem Volk der Draenei. Ihm selbst. Aber das würde Sinjia nicht dazu bringen, ihrem großen Freund zu vergiften. Oder doch? Maboki zuckte mit den Schultern. Immerhin wäre es dann vorbei sagte er sich, als er die Augen schloss und mit einem Zug das Fläschchen leerte.
Es wurde schnell dunkel um den Draenei. Und er wehrte sich nicht dagegen. Er ließ es zu. Wenn es das gewesen sein sollte, so sollte es das sein. Maboki schloss die Augen.
Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse
- Flamme bin ich sicherlich.
Benutzeravatar
Maboki
 
Beiträge: 383
Registriert: Mi 26. Dez 2007, 12:13

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Monriba am Di 23. Sep 2008, 13:56

Währenddessen saß Monriba in ihrer Kammer. Vor sich die Seelenessenz Mabokis, die ihr gegeben wurde. Wenn sie nur wüsste, was sie damit machen sollte. Ihr blick wandert zu Aglaia

[Eredun]"Aufpassen werden wir....so wie die ganze Zeit schon."


Understanding is a three edged sword....our side, their side...and the truth.
Benutzeravatar
Monriba
 
Beiträge: 2537
Registriert: Di 25. Dez 2007, 13:12

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Murkey am Fr 26. Sep 2008, 18:38

Ähm, hat nochmal jemand was von Maboki gehört?

Ich mach mir Sorgen...

Meister Murkey
Die Schatten sind ein zweischneidiges Schwert.
Mit einer zweiten Schneide dort, wo der Griff sein sollte.
Benutzeravatar
Murkey
 
Beiträge: 575
Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:37

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Maboki am Fr 26. Sep 2008, 19:47

...."Maboki... Maboki ... wache auf"..... Maboki öffnete die Augen. Langsam. Der Geruch von Wiese, Blumen und Talbuks erreichte seine Nase. Langsam. Etwas flatterte in seiner Nähe deutlich hörbar. Maboki drehte seinen Kopf nach rechts. Ein kleiner Drachkin - nicht größer als ein Welpe - flatterte munter neben ihm her. "Maboki, wache auf". Tatsächlich. Der Drachkin sprach zu Maboki. "Wer bist du? Und was willst du?" fragte der Draenei leise. "Das Feuer, Maboki. es zeichnet deinen Weg" antwortete der Drachkin, ohne wirklich auf die Frage einzugehen. "das Feuer? was meinst du damit?" Maboki verstand nicht, was das alles zu bedeuten hatte. Er sah das kleine Fläschchen, welches im Sinjia gegeben hatte. Aber er verstand nichts. "Dein Geist ist erfüllt vom Feuer". "Aber es ist zuviel. Es verzehrt mich. Kennst du einen Weg?" Maboki sah den Drachkin fragend an. "Es ist dein Weg, Maboki, dein innerer Weg" antwortete das Wesen, fleißig flatternd und gegen die Böen Nagrands ankämpfend. "Aber ich bin eine Gefahr. Für die Welt, meine Freunde, für mich!" schrie Maboki den Kleinen fast an. "Ich will es bekämpfen. Es ist zuviel. Es nimmt mich ein!" Der Drachkin schaute den Draenei an und sagte nach ein paar Flügelschlägen mit ruhiger Stimme "bekämpfe dein Feuer - und gehe zugrunde. Du bist nur in Gefahr - du bist nur eine Gefahr, wenn du dich auflehnst".

Maboki dachte darüber nach. Das selbe wurde ihn schon einmal gesagt, aber wer war es? Und - wie sollte er sich nicht dagegen auflehnen? Er erinnerte sich. Tami hatte früher mal so etwas erwähnt. Er solle es raus lassen. Sich einen Ort suchen und aufhören, sich dagegen zu wehren. Es hatte nicht funktioniert.

"was kann ich aber tun? Es ist kein erstrebenswertes Leben, was ich so führe. Was kann ich tun?" eindringlich sah Maboki das Flatterwesen an. Er saß mittlerweile wieder auf seinem Stein und der Drachkin flatterte auf Augenhöhe. Manchmal ein wenig höher, manchmal ein wenig tiefer. "sag mir, was kann ich tun?". "Du hast es nicht immer unter Kontrolle, oder? Du fühlst dich manchmal wie geleitet, oder?" Der Drachkin nahm ein wenig Abstand, und Wut kam in Maboki auf. "Ja! es kontrolliert mich. Das Feuer fordert die Kontrolle über meinen Geist, über mein inneres Ich! Es soll aufhören!" Mabokis Augen bekamen einen dunkelroten Glanz

Stille. Nur der stite Wind Nagrands war zu hören, wie er über das Gras und durch Felsspalten wehte. Hier und da das Kreischen einiger Vögel, ab und an Ein Brunftruf eines Talbuks. Eine halbe Ewigkeit schien vorbeizugehen. Dann kam das Wesen wieder ein Stück näher.
"ein uralter Drache ist der Schlüssel. SIE ist der Schlüssel." Maboki verstand nicht. Mit Drachen hatte er bisher nichts zu tun gehabt. "Onyxia ist der Schlüssel. Finde sie! Vernichte sie!" Maboki war verwirrt. Hatte er diesen Namen schon einmal gehört? Er sah den Welpling an. "Onyxia, finde sie ... Onyxia ist der Schlüssel"

Das Flattern wurde schlagartig leise. Und Maboki glaubte für einen Augenblick, der Drache würde wegfliegen. Doch er wurde blasser und blasser, die Worte immernoch sagend wurde der Drachkin immer leiser und leiser. "Onyxia, sie ist der Schlüssel. Onyxia" hörte Maboki noch ein letztes Mal. Mehr in seinem Kopf als irgendwo anders. Der Drachkin verschwand völlig und plötzlich saß Maboki wieder alleine auf seinem Felsen.
Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse
- Flamme bin ich sicherlich.
Benutzeravatar
Maboki
 
Beiträge: 383
Registriert: Mi 26. Dez 2007, 12:13

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Zhuluea am Mo 29. Sep 2008, 19:13

Einige Zeit später … ((und lange nach Zhulueas Besuch in Ironforge))


Der Schwarzfels

„Das sind wohl diese gesuchten Informationen.Ist ja kaum noch lesbar.“ Maboki rollt die beiden Pergamente wieder zusammen. „Du willst den alten Mann wirklich befreien?“

„Ich gab mein Wort Maboki. Dieser Mensch scheint sehr wichtig zu sein. Etwas Düsteres zieht sein verderbtes Netz durch Sturmwind.“

„Gut, dann brechen wir auf.“


In einem Verlies wirft die Flamme einer Öllampe fratzenartige Schatten an die grob in den Stein gehauenen Wände. Stille umgibt diesen Ort. Nur ein leises gleichmäßiges Atmen wäre zu vernehmen, würde man mit in dieser Zelle sitzen.

Marschall Windsor hat schon lange aufgehört den winzigen Raum mit jeweils drei großen Schritten von einer Wand zur anderen zu durchqueren. Der spärlich bekleidete Mann steht mitten im Raum und starrt auf die Zellentür.

„Sie sagten, sie würden zurückkommen. Sie versprachen es! Sie würden nach meinen verloren gegangenen Notizen suchen und …“

Seine Hände zu Fäusten geballt fixiert Windsor die Tür und die tanzenden Schatten gaukeln ihm ein ums andere mal vor, die Tür würde sich bewegen.


Maboki und seine Zhuluea schleichen gefolgt von Kralle zurück in den Zellentrakt Nischen und schmale Spalten helfen den dreien dabei ungesehen zu bleiben. Kurz vor der Zelle hinter der Windsor wartet hören sie schwere Schritte, doch das rettende Versteck ist zu weit weg.

Zhuluea lauscht und gibt Maboki einen Fingerzeig. Vier Orcs kommen auf sie zu und noch ehe sie auf die Eindringlinge reagieren können, brennen schon zwei der Orcs lichterloh. Kralle reißt den dritten zu Boden und Zhulueas Pfeil zerfetzt dem vierten Orc das rechte Auge.

Ohne sich weiter um die Leichen zu kümmern springen sie zur Zellentür und öffnen diese. In Windsors Augen leuchtet es kurz auf, ehe er sich und die beiden Draenei zur Eile antreibt. Einige Zellen weiter finden sie die Ausrüstung und können noch zwei weitere Gefolgsleute Windsors befreien. Windsor verschwendet keinen Gedanken an Verstecke und Schleichwege. Wild entschlossen rennt er mit gezücktem Schwert los. Maboki und Zhuzhu bleibt nichts anderes übrig als dem Marshall in den offenen Kampf zu folgen. Kralle scheint mit jeder Angriffswelle gegen die Orcs wilder zu werden und so gelangen sie schwer verletzt aber lebend zum sicheren Ausgang.

…………

Dort trennen sich ihre Wege – fürs erste.

………….

Morgans Wacht

„Ihr sollt Euch an den Toren von Sturmwind mit Windsor treffen. Was Windsor Euch eröffnen wird, wird das gesamte Königreich in den Grundfesten erschüttern!“

Marschall Maxwell’s blickt eindringlich die beiden Draenei an.


Die Wunden notdürftig versorgt brechen Maboki, Zhuluea und Kralle gen Sturmwind auf.

.............

Sturmwind

Windsor wartet wie abgemacht vor den Toren Sturmwinds auf seine Befreier. Aufrecht sitzt er auf seinem Streitross und ebenso aufrecht und wie durch ein Wunder erstarkt führt er Zhuluea durch Sturmwind der Burg entgegen wo Maboki bereits auf sie wartet. ((siehe Text von Maboki))

In Zhuluea klingen die Worte Windsors wie ein Echo nach …

„Wie Ihr zweifellos schon bemerkt haben werdet, ist Lady Prestor eine Onyxia. Brut von Todesschwinge, Zwillingsschwester des Tyrannen der Spitze, Nefarian.

Viel zu lange schon hat sie ihren gierigen Blick auf unser Königreich gerichtet. Sogar der Hochlord steht schon unter dem Bann ihrer Zaubertricks - eine Marionette. Heute wird damit Schluss gemacht. Der Bann wird gebrochen!“

… und sie betreten den Thronsaal



Marschall Windsor schreit sein Wissen Lady Prestor entgegen und ihr Lachen, ihre Drohungen, ihr Blick lässt Zhuluea das Blut in den Adern gefrieren.

Windsor bleibt ungerührt und das unausweichliche geschieht …

Lady Prestors menschliche Hülle zerfließt und bläht sich auf, verwabert und zerfällt.
Zhuluea ist wie gelähmt, unfähig ihre gespannte Armbrust zu heben. Sie sieht Kralle auf Onyxia zusprinten als plötzlich etwas anderes der Katze den Weg versperrt und sie gegen eine Wand schleudert wo Kralle reglos liegen bleibt.

Drachkins! Wo eben noch die Wachen Sturmwinds standen, sind nun Drachkins.

„Angriff!“
Zuletzt geändert von Zhuluea am Di 30. Sep 2008, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.
Monriba:
"Was der Herr durch Berge getrennt hat soll der Mensch durch Tunnel nicht verbinden." *zwinkert*
Benutzeravatar
Zhuluea
 
Beiträge: 560
Registriert: Mi 2. Jan 2008, 13:23

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Maboki am Di 30. Sep 2008, 12:29

Maboki stand vor dem Eingang des Thronsaals von Sturmwind. Zhuluea bat ihn, dort hin zu gehen und auf sie zu warten, als sie den alten Mann vor den Toren Sturmwinds trafen. Gefallen hatte ihm das nicht. Den alten Mann, Marschall Windsor?, konnte er nicht einschätzen, und das gefiehl ihm nicht. Der Draenei hatte ihn zusammen mit seiner Barii aus einem Verlies im Schwarzfelsen befreit, aber er musste sich eingestehen, daß er ihn lieber dort unten gelassen hätte. Verwirrt schien ihm der alte Mensch. Und doch sah er in den Augen des Marhsalls etwas sie Ehre und Ehrerbietung etwas hohem gegenüber. Auch wenn er dem alten Menschen nicht vollkommen traute, er tat es bei Zhuluea und wußte, daß sich Kralle und ihre Armbrust darum streiten würden, wer ihn im Zweifel erlegen dürfte.

Geschrei riss Maboki aus seinen Gedanken. Er hatte sich den Kanal Sturmwinds angeschaut und wußte, dort würde er niemals freiwillig schwimmen lernen. Als er aufsah, erkannte er zwei Menschen. Tris und Ardilia erkannten auch den Draenei begrüßten ihn. "Ardilia, erinnerst du dich, was ich dir erst letztens über euren Hof und das Königshaus sagte?" Ardilia nickte, die Augen zusammengezogen. "Und ich sagte dir, daß dich solche haltlosen Anschuldugungen in den Kerker bringen können. Wage es nicht, HIER darüber zu sprechen".
Maboki hielt kurz inne. Was, wenn all das, was er von dem alten Mann mitbekommen hatte, wahr ist? Was, wenn es ein Hirngespinst aus Jahren in einer kleinen Zelle ist? Sollte er Ardilia etwas davon erzählen?
"Ardilia, Zhuluea ist auf dem Weg hier hin. Und mit ihr ist Marshall Windsor. Ich habe nicht gelogen, als ich das über diesen Hof hier erzählte" sagte Maboki leise, als er sich sicher war, daß die Wachen ausser Hörweite waren. "Maboki!" Ardilia sah MAboki scharf an. "halte dich zurück! du willst mir nicht ernsthaft erzählen, daß diese Frau..." "Zhuluea, meine Barii" "... das sie auf dem Weg hier hin ist? Wohl mit lächerlichen Beweisen?....Marshall Windsor?! Er ist hier?" Ein Anflug von ehrfurcht lag erst in Ardilia's Stimme, dann auch in ihren Augen, als sie den Marshall in Begleitung einer Draenei-Jägerin und ihrer Großkatze direkt auf sie zukommen sah.

Zeit, sich groß vorzustellen und sich zu begrüßen blieb nicht. Der Marshall hatte offensichtlich etwas dringliches zu tun, und er ging strammen Schrittes direkt in Richtung Thronsaal. Ardilia, Tris, Zhuluea, Kralle und Maboki folgten dicht hinter ihm. Verwundert sah Maboki die Wachen an, welche sich in größter Ehrerbietung vor dem alten Windsor nieder knieten.

Dann ging alles sehr schnell. Der Marhsall beschuldigte eine Frau, ein Drache zu sein. Als er den Namen hörte, zuckte Maboki zusammen. Onyxia! Ehe er registrieren konnte, was genau das bedeutete und ehe er registrieren konnte, in welcher Gefahr sich nicht nur der kleine König Sturmwinds befindet, erschien auch schon die wahre Gestalt des Drachen. Maboki sah zu Zhuluea, welche wie in Draeneistarre neben ihm stand, den Mund geöffnet, scheinbar ebenso wenig registrierend, was gerade geschah. Nur Kralle war wie immer flink und reaktionsschnell wie eine Katze, die sie ja nun eben war. Aber ihr Angriff auf den riesigen Drachen wurde abgeschmettert, und kurz darauf war der Thronsaal voller Drachkins. Sie stürtzen sich auf den Marshall und auf dessen Begleiter. In Bruchteilen von Sekunden brach die Hölle los. Tris sprang zum König, um ihn zu schützen, während die anderen um Zhuluea und einige herbei eilende Wachen versuchten, die Drachkins zu töten. Onyxia verschwand mit einem lauten Peitschenhieb ihres Schwanzes, ohne in das Geschehen einzugreifen.

So schnell, wie der Kampf begonnen hatte, so endete er auch. Tris hatte den König erfolgreich schützen können, und die anderen konnten die Drachkins überwältigen.
Zhuluea lag am Boden. Als Maboki das sah, knurrte er laut auf und rannte zu ihr. Er beugte sich über sie und sprach leise einige Worte auf Draenei.
Als Ardilia zu verstehen schien, was gerade geschah, sah sie sich um. "Der Marshall! Wo ist er?" "Tot." antwortete Tris kühl. "Für ihn ist es zu spät. Kümmer dich um die Verletzten, Ardilia."
Als Ardilia zu Maboki und seiner Barii kam, schaute der groß gewachsene Draenei auf. Er sah durch den Raum, sah auf die toten Drachkins, die toten Wachen und auf den lebenden König.
Auf Dranei kam es zischend und voller Wut aus ihm heraus:"..also doch"
Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse
- Flamme bin ich sicherlich.
Benutzeravatar
Maboki
 
Beiträge: 383
Registriert: Mi 26. Dez 2007, 12:13

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Maboki am Mo 6. Okt 2008, 18:22

Der Mond schien fahl durch die Baumkronen und der Wind sang sein stetiges Lied zusammen mit dem Laub des Waldes. Sternenklar ist die Nacht, ein wenig zu kühl für diese Jahreszeit. Er bemerkte ihn, noch bevor das leise Rascheln zu Boden gefallener Blätter zu hören waren, welche vorsichtig mit den Schuhen an die Seite geschoben wurden.

"Ich habe alles veranlasst. Die Köder auf der anderen Seite wurden gelegt. Nun muss nur noch die Witterung aufgenommen werden." Zufrieden sog er die klare Luft ein, ohne den Blick vom Mond abzuwenden. "Gut. Sehr gut sogar. Tappt er immernoch so im Dunkeln wie noch vor ein paar Wochen?" Vorsichtig kam die Antwort: "da sind wir nicht ganz sicher. Er hat einiges herausgefunden. Er hat mächige Freunde. Es ist schwer, dort die Spuren zu legen. Deswegen habe ich zuerst alles andere vorbereitet. Und diese Katze ist zu aufmerksam. Mir wäre es lieber gewesen, wir hätten uns ihrer samt der Großkatze damals entledigt, als wir die Chance dazu hatten. Nun wachen sie gegenseitig über sich"
Für ein paar Minuten herrschte Stille. Wäre nicht der Wind zu hören, der sich seinen Weg durch das Geäst der riesigen Bäume bahnte, könnte man meinen, die Zeit würde still stehen. " Das macht nichts. Eigendlich sind sie auch zu zweit oder gar zu dritt viel zu schwach. Und das sie zusammen sind, ist erst einmal gut. So sammelt er Kraft. Kraft, die er später noch brauchen wird. Dafür werden wir zu sorgen wissen. Die Zeit ist bald reif. Und wir werden von seiner Dummheit profitieren können."
Leises Lachen hallte durch den Wald. Es war ein kaltes Lachen. Kälter, als es die Luft und der langsam aufkommende Morgentau zu sein vermag. Selbst zu dieser Jahreszeit.
Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse
- Flamme bin ich sicherlich.
Benutzeravatar
Maboki
 
Beiträge: 383
Registriert: Mi 26. Dez 2007, 12:13

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Zhuluea am Di 7. Okt 2008, 20:04

Zhuluea sah an sich hinab. Ihr ganzer Körper war mit Schuppen übersäht. Plötzlich rieß die schuppige Haut auf, und Feuer züngelte hervor. Sie wollte schreien doch kein Laut drang aus ihrem weit aufgerissenen Mund. Sie sah auf. Ihr Blick traf auf Maboki, der vor ihr stand. Doch statt in seine Augen zu blicken, sah sie in einen Feuerschlund. Sie brach in der Feuersäule zusammen ....



.... und schnellte aus diesem Alptraum hoch. Über ihr sah sie sattes Grün. Sie schloss die Augen und atmete tief durch. Darnassus - es war nur ein Traum!

"Mein Barii ..."

"Seelenessenz!"

"Monriba. Wir müssen eine Lösung finden."
Monriba:
"Was der Herr durch Berge getrennt hat soll der Mensch durch Tunnel nicht verbinden." *zwinkert*
Benutzeravatar
Zhuluea
 
Beiträge: 560
Registriert: Mi 2. Jan 2008, 13:23

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Maboki am Mi 8. Okt 2008, 14:12

So sehr sich Maboki anstrengte. So sehr er immer wieder die ihm bekannten Bilder in seinem Kopf hervorholte. So sehr er krampfhaft versuchte, sich zu erinnern. Wirklich klappen wollte es nicht. Er konnte alles rekonstuieren. Bis zu dem Punkt, an dem die junge Menschnfrau ihn eindringlich ansah und leise etwas murmelte. Und ab dem Punkt, an dem er dieses Ding auf einmal in seinen Händen hielt. An das, was dazwischen war, konnte sich der große Draenei zwar erinnnern. Sicherlich. An die vielen Kämpfe und Scharmützel in der Knochenwüste. An die Dienste, die er diesem Nesingwary leistete. An die vielen Begegnungen mit Zhuluea, den Freie Seelen und den vielen Freunden, die er bis dato gewonnen hatte. Aber versuchte er sich an das Ding zu erinnern, oder daran, wie er dazu gekommen ist, oder gar daran, wie es entstand, so wußte er nichts. Rein gar nichts. Wie aus meinem Gedächtnis gebrannt. Vielleicht, so dachte er, hatte er damit gar nicht mal so unrecht. Die Anstrengung darüber nachzudenken ärgerte ihn. Er bekam Kopfschmerzen. Und diese bekam er eigendlich nie. Verwunderlich.

Maboki stand behäbig von dem viel zu kleinen Stuhl auf. Beinahe riss er noch den spärlich gedeckten Holztisch um, an dem er gesessen hatte. Er war hungrig gewesen. Jetzt nicht mehr. Er drehte sich um und sah die Großkatze an, welche es sich auf dem Bettvorleger gemütlich gemacht hatte. Kralle sah Maboki an und knurrte zufrieden. Der Katze gefiel es offensichtlich in der Nähe des Draenei. Und auch er fühlte sich sicherer in der NÄhe von Kralle. Maboki hatte in den letzten Tagen mehr und mehr über die Katze herausgefunden. Über ihre Schnelligkeit, ihre Kunst zu jagen und zu töten. Über ihre Fähigkeiten, Kraft, Geschick und Aufmerksamkeit nahezu perfekt einzusetzen. Er fragte sich, ob die Katze zu seiner Barii, oder Zhuluea zu der Katze gefunden hatte. Es ist wohl wirklich so, daß Jäger und Begleiter sich sehr sehr ähnlich sind. Denn ähnlich kühl und präzise wie die Katze ihre Zähne und Krallen einzusetzen wußte, so konnte Zhuluea auch mit ihren Sinnen und ihrer Fernkampfwaffe umgehen. Und ähnlich wie die Katze war auch Zhuluea gerne in Mabokis Nähe. Auch, wenn die Gründe wohl unterschiedlich waren.

Zhuluea. Mabokis Blick wanderte von der Großkatze vor dem Bett zu der Draenei in dem Bett. Zhuluea schlief. Etwas unruhig, aber sie schlief. Es war ein harter Tag gewesen auf der Höllenfeuerhalbinsel. Auch wenn sich die schlanke, drahtige Draenei nicht an die Zeit vor dem Absturz erinnern konnte, so wurden ihr nun die ersten Einzelheiten des Krieges auf Draenor bewußt. Ein ums andere Mal stand sie wie gelähmt vor einzelnen ihres Volkes, die ihr Geschichten über die Halbinsel erzählten. In ihren Augen spiegelte sich Wut, Hass, manchmal sogar Verzweiflung. "Langsam verstehe ich dich, Maboki. Und ich verstehe langsam, warum Monriba mir nie über die alte Heimat erzählen wollte. Warum es ein unbeschreibliches Glück ist, daß ich mich nicht erinnern kann. Und ich verstehe, warum du so ein enges Band zwischen dir und Monriba geknüpft ist. Ich kann deinen Hass nachvollziehen, Maboki."
Als die Draenei am Nachmittag diese Worte zu Maboki sprach, spiegelten sich jene Gefühle in ihren Augen, wie auch am selben Morgen, als sie am alten Tempel Thelsamat waren und sie mit dem Blinden sprach.
"und ich bin dir nun näher als zuvor, mein Herz" sagte sie, als Maboki sie fast anstarrte. Denn er wußte nicht, was er darauf sagen sollte. "Es ist unsere Geschichte, Zhuzhu. Dies hier ist unsere Heimat." antwortete der Magier schliesslich in seiner gewohnten tiefen und sanften Stimme. Seine Wut konnte er zu dem Zeitpunkt noch unterdrücken. Aber jetzt erinnerte er sich mehr denn je an den Pfad des Ruhmes. Er wollte, nein er konnte Zhuluea nicht erzählen, was dort geschah. Aber nun kam es in ihm hoch. Er spürte es. Langsam und unaufhaltsam.

Zhuluea lag nun im Bett und schlief. Maboki sah sie immernoch an und fragte sich, ob sie das alles in so kurzer Zeit verpacken könne. Sicher, sie ist stark und zäh. Wer weiß, an welcher Front sie hier kämpfte. Sicher hat sie auch auf Draenor schon einen Bogen getragen. So, wie sie ihn einsetzt - das lernt man nicht in kurzer Zeit. Auch nicht von den Nachtelfen.
Maboki ging langsam zu dem Bett. Er deckte seine Barii zu und gab ihr vorsichtig einen Kuss auf die Wange. "Es zieht mich, Zhuzhu" flüsterte er. "Ich muss los. Es ruft nach mir. Es fordert Vergeltung." Leise schlich der Magier aus dem Zimmer und warf der Großkatze noch einen Blick zu, ehe er die Tür leise schloss. Er brauchte nichts sagen. Er wußte, die Katze würde ihr nicht von der Seite weichen. Und wenn alles gut verlief, würde er mittags wieder zu den beiden stoßen. Er würde sie finden. Dessen war er sich sicher.
Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse
- Flamme bin ich sicherlich.
Benutzeravatar
Maboki
 
Beiträge: 383
Registriert: Mi 26. Dez 2007, 12:13

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Maboki am Do 9. Okt 2008, 19:32

Als Maboki entkräftet die Ehrenfeste erreichte, war es bereits hell. Er war müde, und dennoch fühlte er sich gut. Zumindest für den Augenblick. Er hatte es geschafft, einige Versorgungslinien zu unterbrechen. Die Maghthar würden in den nächsten Tagen Probleme mit Waffen- und Nahrungsnachschub haben. Dafür hatte er gesorgt. Mit einem Blutbad. Aber das störte ihn nicht. Er hatte vielleicht nur einen Nadelstich setzen können. Aber dafür einen empfindlichen. Er überwältigte schnell die postierten Wachen und in für ihn mittlerweile gewohnter Art und Weise brannte er nach und nach die schweren Wagen nieder. Plündern wollte er nichts. Er war kein Dieb und kein Räuber. Nein, er hatte andere Ziele. Alles ging schlagartig vonstatten, und dennoch nahm er sich Zeit, dafür zu sorgen, daß ihn niemand erkennen konnte. Das es keine Überlebenden gab. Ebenso schnell, wie er bei dem Nachtlager der Versorger ankam, so verschwand er auch wieder.


Als der Draenei die Tür öffnete, leise und langsam, stand Kralle schon direkt dahinter. Sie hatte ihn gehört und starrte ihn nun an. Maboki streichelte sie kurz hinter den Ohren, legte seine Kleider ab und schlich sich in das warme Bett. Zhuluea murmelte etwas unverständliches, als sie sich automatisch in seinen Arm drehte. Er gab ihr einen sanften Kuss auf die Wange, als die dunkelhaarige Draenei wieder etwas murmelte. "Onyxia"
Daran hatte er fast nicht mehr gedacht! Maboki überlegte sich, ob er alles getan hatte, was er bislang tun konnte. Er hatte einige Boten ausgeschickt, die einige Freunde trafen. Er hatte das Sonderkleinsatzkommando mit bestimmten Aufgaben betraut. Er hoffte, er betete fast, das der alten Drachendame nichts zu Ohren gekommen ist. Hatte sie überhaupt Ohren? Der Magier wußte, daß es langsam an der Zeit war, dies herauszufinden.
Er drückte Zhuzhu sanft an sich, und war Sekunden darauf fest eingeschlafen
Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse
- Flamme bin ich sicherlich.
Benutzeravatar
Maboki
 
Beiträge: 383
Registriert: Mi 26. Dez 2007, 12:13

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Zhuluea am So 12. Okt 2008, 15:10

Einige Tage später ...

Nebel kriecht über den Boden am Waldrand und umwabert die Bäume. Erst in ein paar Stunden würde es hell werden. Zhuluea genießt diese Stunden, jene die wirklich von Stille umgeben sind. Sie sitzt im Schutze einer Baumgruppe, regt sich nicht und nur die kleine Nebelwolke, die immer wieder vor ihrer Nase entsteht, wenn ihr warmer Atem auf die kalte Luft trifft, zeugt von ihrem Dasein an diesem Fleck.

Kralle selbst streift irgendwo durchs Unterholz. Aufmerksam und leise zieht sie ihre Kreise um Zhu. Immer bereit zuzuschlagen …

Die Augen nur halb geöffnet blickt sie ins Leere und ihre Gedanken beginnen sich neu zu spinnen.

Sie waren gestern abend nach Darnassus gekommen der Ruhe wegen. Zhuluea spürte den tiefen Hass gegen die Orks und musste erfahren, dass die fehlende Erinnerung an die blutigen Kämpfe sie nicht davor schützten die Vergangenheit neutral zu betrachten. In Darnassus selbst - unter einem der vielen Bäume - hatten sie sich niedergelassen, nachdem sie sich ihrer blurverschmierten Kampfrüstung entledigt und sich unter einem klaren Quell erfrischt hatten.

Monriba kam des Weges und als sie die beiden unter dem Baum erblickte sogleich auch schnurstracks auf sie zu. Mit tiefem Respekt – wie er es immer tat – begrüßte Maboki seine Exarchin und wie immer wollte Monriba nicht, dass er sie so ansprach und vor ihr niederkniete. Zhu wusste um die innige Vertrautheit beider, die sie durch die vielen Kämpfe in der Vergangenheit miteinander verband. Segen oder Fluch? Zhuluea würde viel geben um das dunkle Loch in ihrem Gedächtnis mit Erinnerungen an damals zu füllen.....
Monriba:
"Was der Herr durch Berge getrennt hat soll der Mensch durch Tunnel nicht verbinden." *zwinkert*
Benutzeravatar
Zhuluea
 
Beiträge: 560
Registriert: Mi 2. Jan 2008, 13:23

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Monriba am Mo 13. Okt 2008, 08:37

Sie hatte ihn endlich gefunden. Und lange geredet mit Maboki...und Zhuluea. Eine lösung für ihr Problem wurde leider nicht gefunden. Im Gegenteil, es erweckte den Anschein als wäre es noch größer geworden. Dieses klene Stück von Mabokis Seele schien gefährlicher zu sein als man zuerst annehmen wollte.

Sie saß grübelnd im Gras von Nagrand auf ihrem Felsen. Wie immer wenn sie nachdenken musste. "Was machen wir nur damit...."

Eine weitere Frage die sie beschäftigte war Zhuluea. War es richtig ihr das Wissen um die Vergangenheit vorzuenthalten?
Wer war sie gewesen? Wo war sie gewesen? Hatte sie wirklich erst bei dem Absturz ihr Gedächtniss verloren?

So viele Fragen...so wenige Antworten. "Vielleicht.....Velen. Ich werde ihn aufsuchen". Er antwortete selten, das wusste Monriba. Aber aus irgendeinem Grund wurde in seiner Nähe so vieles klarer.


Understanding is a three edged sword....our side, their side...and the truth.
Benutzeravatar
Monriba
 
Beiträge: 2537
Registriert: Di 25. Dez 2007, 13:12

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon Zhuluea am Do 16. Okt 2008, 21:25

Ohne eine Spur von Gefühlsregung in ihrem Gesicht kauerte Zhuluea mit gespanntem Bogen hinter einem Busch. Kralle duckte sich sprungbereit neben sie. Zwei Orcs kamen des Weges. Sie schleppten Eisenspeere, die mit dicken Lederbändern fest zusammengehalten wurden. An Bewaffnung sah Zhuluea nur zwei Dolche an ihren Gürteln. In Schussweite blieben die beiden Orcs stehen um wohl eine kleine Rast einzulegen. Zhu zischte leise Richtung Kralle und ließ im gleichen Atemzug die Sehne los. Pfeil und Kralle flogen und stürmten vor. Der Pfeil traf Zhuluea’s Lieblingsziel – das rechte Auge des Feindes, während Kralle’s scharfe Fangzähne sich im Hals des anderen Orcs eingruben. Zhu sprang auf und rannte mit gezücktem Dolch zu Kralle um – falls nötig – einen tödlichen Stich zu setzen. Kralle aber hatte ihren Biss verstärkt und so dem Orc die Möglichkeit zu atmen genommen. Kurz verweilte ihr Blick auf den beiden toten Orcs, dann umfasste sie den abgeschossenen Pfeil und zog ihn mit einem Ruck wieder heraus. Sie betrachtete prüfend die Pfeilspitze. Sie war ganz geblieben. Jetzt war es an der Zeit den Rückzug anzutreten und so verschwanden die beiden zurück in die Büsche und dem angrenzenden Wald von Teroka.

Nur einen Pfeil hatte sie gebraucht und Kralle, die die meiste Zeit so oder so bei ihr war. Gut, die Überraschung war auf ihrer Seite. Die beiden Orks hatten nicht den Hauch einer Chance und genau das was ihr Vorteil. Und genau das war auch ihr Nachteil, denn nicht immer konnte sie aus dem Hinterhalt angreifen, nicht immer konnte sie seelenruhig warten bis sie zum Schuss kommen konnte. Zhu seufzte schwer und bekam als Antwort die Zunge Kralles quer über ihr Gesicht. Sie zog ihre Nase kraus und Kralle an sich heran, kraulte sie hinter den Ohren und wieder gingen ihre Gedanken zurück zum Gespräch dort in Darnassus.


Es war unbegreiflich und doch greifbar und Monriba hatte es die ganze Zeit über behütet. Wer weiß in welcher Gefahr sie die ganze Zeit schwebte. Wer weiß was es für ihren Barii bedeutete diesen ureigenen Teil seiner selbst nicht mehr zu haben. Sie hatte ihn angesehen und konnte nichts in seinen Augen lesen.

Zu dritt waren sie unter einem Baum in Darnassus gesessen. Monriba hatte etwas, das in einem Tuch eingehüllt war vor sich hingestellt und dann das Tuch entfernt. Dieses Gefäß mit einem Teil von Maboki, einem Teil seiner Seele stand inmitten der Drei und sah fast unscheinbar aus.

Wie die Seelenessenz entstanden war und wie sie in diesem Gefäß eingesperrt werden konnte, wusste auch Maboki nicht mehr. Eine menschliche Frau übergab ihm die Essenz seiner Seele in diesem Gefäß. Später dann, ehe Maboki ins Brachland reisen wollte, vertraute er diese Kostbarkeit Nur an. Zhuluea schob ihre Unterlippe über die Oberlippe. Warum eigentlich an Nur? Warum nicht an sie selbst? Gut, sie wusste nicht, wann genau das alles passiert war und ob sie das Ausmaß hätte abschätzen können, wäre sie die Hüterin seiner Seelenessenz geworden. Maboki hatte Nur versprochen, dass er das Gefäß wieder bei ihr abholen würde, sobald er von seiner Reise zurück war.

Jetzt hatte Monriba das Gefäß mit der Essenz seiner Seele. Nur hatte es nicht bewahrt bis er selbst es wieder an sich hätte nehmen können. Nein, sie hatte es Monriba weitergegeben. Wohl weil sie es bei Monriba besser beschützt wusste. Den wahren Grund kannte Zhuluea nicht. Sie wusste nichts von den brennenden Hordendörfern. Und deshalb war ihr ihre Erklärung einleuchtend genug um nicht weiter nachzufragen.

Monriba selbst hatte Murkey zu Rate gezogen. Der wohl voller Neugier aber ohne Antwort Monriba gegenüber stand und ihr nicht wirklich hatte helfen können.

Sie selbst sah sich nicht in der Lage, weiter auf das Gefäß aufzupassen und so berieten sie im Kreise, wer denn wie helfen könnte. Velen kam zur Sprache, aber Maboki ging nicht näher darauf ein. Schon zum zweiten mal wollte ihr Barii nicht zu Velen gehen. Sicher nicht aus dem Grund, weil Velen sehr oft eine Antwort schuldig blieb. Zhu nahm sich vor, dem auf den Grund zu gehen.

Auch der Name Murkey lag Zhu auf der Zunge und Maboki mochte den Gnom, aber das Vertrauen in Murkey war nicht fest genug. Was also konnten sie tun? Eine andere Seele rauben? Zhuluea dachte dabei an die Seele eines Feindes. Aber wie sollte das gehen? Sie selbst wusste nicht einmal dass die Seele als Essenz eingefangen werden konnte.

Sich ohnmächtig fühlen ist bitter und lähmend. Es musste eine Lösung geben. Es musste!


Kralle streckte ihren Kopf, gab Zhu einen leichten Kinnhaken und riss sie aus den Gedanken. Sie würde noch einmal mit Monriba reden. Es konnte gar nicht sein, dass Monriba keinen Ausweg wusste …
Monriba:
"Was der Herr durch Berge getrennt hat soll der Mensch durch Tunnel nicht verbinden." *zwinkert*
Benutzeravatar
Zhuluea
 
Beiträge: 560
Registriert: Mi 2. Jan 2008, 13:23

Re: Inneres Feuer - Mabokis Weg

Beitragvon sina am Mo 20. Okt 2008, 17:33

OOC: Das folgende Gespräch spielt sich am 20.10 um ca. 19:30 Uhr ab (OOC-Zeit). Falls jemand zufällig in der Altstadt von Sturmwind in der „Taverne zum pfeifenden Schwein“ gewesen ist, könnte dieser jemand einen Menschen gesehen haben, dessen Gesicht durch eine Kapuze nicht zu erkennen war und der sich mit einer einäugigen Gnomin in robuster Lederkluft unterhalten hat. Wenn ihr jetzt noch gute Ohren habt und ein ungesunde Neugierde an den Tag legt, könntet ihr das Gespräch belauscht haben. Wenn dem so ist, wurde eure Aufmerksamkeit durch das Wort „Zhuluea“ erregt, dass unabsichtlich – wohl aufgrund einer erhitzen Diskussion – zu laut von der Gnomin gezischt wurde.
Falls ihr euch entschließt, die geheimnisvollen, dunklen Gestalten zu belauschen, die sich offensichtlich über Zhuluea unterhalten, würde ich euch bitten, Zhuluea IC darüber zu berichten sowie einen kleinen Eintrag mit einer kurzen Schilderung eurer Sichtweise zu verfassen.

......................
Mensch: (skeptisch) Seid ihr sicher?
Gnomin: (zischt) Natürlich bin ich mir sicher! Bei dieser Draenei-Frau handelt es sich um die Gefährtin von Maboki.
Mensch: (skeptisch)Und Ihr glaubt, dass sie etwas mit den Überfällen zu tun haben könnte?
Gnomin: (nachdenklich) mh.. da bin ich mir nicht sicher.
Mensch: (unterbricht die Gnomin) Woher wollt ihr wissen, dass es die Gefährtin des Magiers war?
Gnomin: (gereizt) An ihrer Stimme, ihren Emotionen... ihren Gebärden. Verdammt nochmal, ich bin keine Anfängerin.
Mensch: (beschwichtigend) Schon gut, schon gut. Und sie hatte eine Großkatze dabei?
Gnomin: (genervt) Ja.. wie ich schon sagte, ein schwarzes Tier.
Mensch: (seufzt nachdenklich) mh.. das macht es nicht einfacher...
Gnomin: (feste) Ja... und es macht es teurer für euch. (sie lehnt sich zurück und verschränkt die Arme)
Mensch: (verärgert) 1000 Gold haben wir ausgemacht.
Gnomin: (beugt sich wieder nach vorne und zischt) ja, für den Magier ... 1000 Gold. Wenn ich mich jetzt auch noch mit der Kämpferin herumschlagen muss, macht das schon mal 2000 Gold. Und dann die Katze... 2500 Gold.
Mensch: (zischt) Sei froh, wenn ich dir 250 Gold gebe, Kopfgeldjägerin
Gnomin: (mit fester Stimme) Die Jägerin macht es komplizierter. Und erst die Katze... ich kann keine Beweise (lacht leise) finden, solange die Großkatze da ist. Und den falschen wollen wir doch auch nicht ans Messer liefern... wie?(Sie lehnt sich zurück)
Mensch: (Knurrt) mh... das ...
Gnomin: (fällt ihm ins Wort) Die Katze muss ich aus dem Weg schaffen... das macht 500 Gold.
Mensch: (verstimmt) Ja doch...
Gnomin: (spricht ohne Pause weiter) und um die Jägerin muss ich mich auch noch kümmern. Glaubt ihr denn, dass das so einfach ist? (Sie schnaubt) Es hat nicht viel gefehlt, und sie hätte mich in Menethil aufgespießt... vor den Wachen.
Mensch: (schaut finster)
Gnomin: (leise, drohend) Ausserdem weiß ich, dass nicht nur Thrall ein Kopfgeld auf den Draenei ausgesetzt hat...
Mensch: (wütend, faucht) Was fällt dir ein?
Gnomin: (hinterlistig) Ich habe den Wagen gesehen .. und die geschmolzenen Waffen darauf. (lacht leise) Nicht vorzustellen, wenn noch eine Lieferung in Flammen aufgeht.
Mensch: (drohend) Du solltest deine schmutzige Nase nicht in Dinge stecken, die dich nichts angehen.
Gnomin: (schnaubt) Meine Belohnung geht mir sehr wohl was an. Und jetzt, da sich weiß, dass dieser Draenei mit seinen Angriffen noch weitere Feinde hat... Eure Hintermänner! Von denen ihr und eure kleine Armee bezahlt wird... ich verlange nur, was mir zusteht.
Mensch: (Mustert sie eine Weile finster)
Gnomin: (starrt den Menschen an) 2500 Gold.. und ihr bekommt zusätzlich noch ein schönes Katzenfell (verächtlich)
Mensch: (verstimmt) und wenn sie es gar nicht sind?
Gnomin: (etwas belustigt) ihr selber habt es mir doch gesagt, dass ihr glaubt, dass dieser maboki hinter den Überflällen steckt.
Mensch: (gereizt) ich sagte, es könnte sein!
Gnomin: (verächtlich) jaja es könnte sein... ich werde das schon herausfinden .. ohne könnte. Aber zuerst muss ich den Nachtpirscher beseitigen.
Mensch: (nun ebenfalls herablassend) Tu, was Du nicht lassen kannst. Wie willst Du das überhaupt ...
Gnomin(fällt ihm ins Wort) Das geht Dich nichts an.
Mensch: (legt den Kopf schief) Na gut, kann mir auch egal sein.
Gnomin: (nickt)
Mensch: (nickt leicht, erhebt sich und geht- die Kapuze bleibt dabei weit in das Gesicht gezogen)
Gnomin: (steht auf und schaut sich um – geht dann)

------

OOC: Das ihr euch nicht sofort auf die Beiden gestürzt habt, mag daran liegen, dass an der Bar 5 bewaffnete Männer stehen. Am Eingang lungern ebenfalls noch 2 Bewaffnete rum. Bei den Söldnern handelt es sich offensichtlich um die Leibwache des Menschen. Wahrer Abschaum: Verdreckte Rüstung, ungewaschene, grobe Gesichter. Sie stinken zum Himmel und oftmals lassen sie ein höhnisches, grausames Lachen hören während sie ihren Met trinken.
sina
 
Beiträge: 55
Registriert: Mo 14. Jan 2008, 12:52

VorherigeNächste

Zurück zu Halle der Künste

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron